S C H Ö N
Geheimnisse der Schönheit damals und heute
vom 26. Februar 2012 bis 1. Juli 2012
Germanys next Topmodel, Schlankheits- und Fitnesswahn,
Schönheits-OPs, Beauty- und Kosmetikartikel für
Frau und Mann in einer schier endlosen Angebotsbreite,
Magermodels, Brustimplantate, Bodybuilding und Stars,
die uns auf den Titelblättern einer Unzahl von Zeitschriften
oder Magazinen entgegen lächeln.
Nur ein Phänomen unserer Zeit? Keineswegs!
Ob im wirklichen Leben oder in der Kunst – seit jeher
zeigen sich die Menschen fasziniert von der „Schönheit“,
schönen Menschen oder dem „Schönen“. So spannt die
Ausstellung den Bogen von den alten Kulturen Ägyptens,
Griechenlands und Roms bis in die heutige Zeit.
Zentrale Themen der Ausstellung sind:
Was gilt als schön und was bedeutet Schönheit?
Wie erlangt man Schönheit, durch Bildung und Sport?
Wie tragen Körperpflege, Kleidung und Frisur zur Schönheit
des Menschen bei?
Wie verschönert das Schminken das menschliche Antlitz?
Wie bestimmt man Schönheit? Kann man sie messen?
Welche Maßsysteme liegen der Schönheit zu Grunde?
Wie gefährlich ist die Sucht nach Schönheit?
Welche Gefahren birgt die Schönheit?
Möglich wurde die Ausstellung dank zahlreicher Leihgaben
aus Museen und Universitätssammlungen in Berlin,
Bonn, Göttingen, Hamburg, Hannover, Hildesheim,
Magdeburg, Meyenburg und Rostock.
Zur Ausstellung ist ein Begleitheft mit
48 Seiten und zahlreichen Abbildungen erschienen.
»Hier bestellen.
Ein museumspädagogisches Programm wird für
verschiedene Altersstufen angeboten.
Programm zur Ausstellung "Schön!"
25.3.2012, 15.00 Uhr
Familiensonntag
"Auf der Suche nach Schönheit" mit Führung, Rätsel und Collagen
9.4.2012 – Ostermontag, 15.00 Uhr
Dr. Stephanie-Gerrit Bruer
Führung durch die Ausstellung zum Thema „Antike Schönheiten“
11.4.2012, 17.00 Uhr
Dr. Anne-Viola Siebert, Hannover
Düfte bei Homer - Wie roch es bei den alten Griechen?
25.04.2012, 17.00 Uhr
Agnes Kunze M.A., Stendal
Schönheitspflege in der Antike – Tipps und Trends antiker Autoren
9.5.2012, 18.30 Uhr
Prof. Dr. Max Kunze, Berlin/Stendal
Umworben und geschmäht –Hetären in alten Griechenland
13.5.2012, 15.00 Uhr
Familiensonntag
Manuela Priess, Forum Trajani
Frisuren römischer Kaiserinnen - Schaufrisieren
23.5.2012, 18.30 Uhr
Birgit Ahrndt, Demker
Heilpflanzenschule Altmarkkräuter
Zurück zur Natur – Naturkosmetik selbst hergestellt
10.6.2012, 15.00 Uhr
Familiensonntag
Dr. Eva Hofstetter, Berlin
„Welche Sportarten gab es schon bei den alten Griechen und Römer“ Anschließend: Diskus und Hanteln – Wettkämpfe wie im antiken Olympia
20.6.2012, 18.30 Uhr
Wiebke Mattheus-Weigelt M.A., Hannover
Geheimnisse der Schönheit anderswo - Ein Blick nach Übersee
1.7.2012, 15.00 Uhr
Finissage
Modenschau, (Stendaler Modehaus)
Eltern und Großeltern mit Kindern und Enkelkindern laden wir herzlich zu unserem museumspädagogisches Angebot ein:
• "Schauschminken" mit der Berufsschule Stendal (Abteilung Kosmetik)
• Foto- und Collagen-Wettbewerb
• Führung durch die Ausstellung und Museums-Rallye (Arbeitsblätter)
• Ab April sportliche Wettkämpfe im Freien mit Sportgeräten & Siegerehrung
• Besonders geeignet für Kinder von
6-10 Jahren:
Ägyptische und griechische Anziehpuppen zum ausmalen und ausschneiden
• Ab 10 Jahre:
Antike Kleiderwerkstatt und Schmuckherstellung
(nur auf Anmeldung; Mindestteilnehmerzahl 8)
Artemis
D I E A R T E M I S V O N P O M P E J I
und die Entdeckung der Farbigkeit
griechischer Plastik
vom 02. Dezember 2011 bis 18. März 2012
Im Zentrum der Ausstellung steht eine farbig gefasste Marmorstatue aus Pompeji, heute im Archäologischen Nationalmuseum Neapel, einer Statue aus der frühen römischen Kaiserzeit, die ein griechisches Werk der Spätarchaik um 480 v. Chr. nachbildet. Diese Statue einer Artemis wurde 1760 in Pompeji ausgegraben, zwei Jahre später hat Winckelmann sie im Museum in Portici 1762 gesehen und untersucht.
Winckelmann hatte die Farbreste an der Marmorplastik genau beobachtet und detailliert beschrieben. Dass Marmorplastik in der Antike farbig war, hatte er durch Erwähnungen der antiken Schriftsteller bereits festgestellt. Die Artemisstatue hatte er aber aufgrund des "archaischen" Lächelns, das er noch nicht einordnen konnte, für etruskisch gehalten. Erst Münzen aus den griechischen Kolonien, etwa aus Syrakus, ließen Winckelmann erkennen, dass es sich bei dem Lächeln um ein spezifisches Merkmal der frühen griechischen Kunst handelte. Damit war für ihn der Weg frei, die Artemis als wichtigster erhaltener Beleg für die Farbigkeit griechischer Marmorplastik zu erkennen. Sehr anschaulich legt der Leibniz-Preisträger Prof. Dr. Oliver Primavesi (München) Winckelmanns wissenschaftliche Arbeitsweise und seinen Erkenntnisgewinn bei der Untersuchung der Artemis dar. Ermöglichst wurde dies durch bis vor kurzem unveröffentlichte Manuskripte Winckelmanns, die die von der Winckelmann-Gesellschaft und der Mainzer Akademie der Wissenschaften herausgegebene historisch-kritische Winckelmann-Ausgabe (bisher sind 12 Bände erschienen) veröffentlicht wurden.
Der Artemis aus Pompeji steht eine „zweite Artemis“ in Stendal gegenüber, an der die originale Farbigkeit rekonstruiert wurde. Die naturwissenschaftlichen Untersuchungen und Ergebnisse ihrer Farbigkeit werden im Katalog ausführlich von Dr. Ulrike Koch-Brinkmann beschrieben. Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere Farbrekonstruktionen bedeutender griechischer Werke, die in jüngster Zeit von den Team um Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann (Frankfurt a.M.) dank computergesteuerter Ausformungen möglich wurden. Dazu zählt etwa die Farbrekonstruktion der archaischen Mädchenstatue aus Chios, die im Akropolismuseum Athen aufbewahrt wird. Auch sie wird in der Ausstellung im Winckelmann-Museum erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der »Katalog zur Ausstellung ist in unserem Shop erhältlich.
WINCKELMANN IN DEN VESUVSTÄDTEN
Vorträge im Winckelmann-Museum zur Ausstellung
„DIE ARTEMIS VON POMPEJI“
Programm Dezember 2011 und Januar 2012
4.1.2011, 18.30 Uhr
1738: Die Entdeckung des antiken Herculaneum
Wie in einem Bergwerk grub man sich an die antike Stadt am
Golf von Neapel heran: Man entdeckte das Theater mit reichen
Skulpturen, die Basilika mit überraschenden Wandmalereien
und eine der reichsten Privatvillen: Die Villa dei Papiri mit einer
Bibliothek mit hunderten verkohlten Papyri. Winckelmann
besuchte diese Ausgrabungen und berichtete in zwei Büchern
erstmals ausführlich über diese sensationellen Ausgrabungen.
Dr. Axel Rügler, Berlin/Stendal
12.1.2012, 18.30 Uhr
Ein Finger für die Artemis von Pompeji
Bei Nachgrabungen in dem Haus in Pompeji, wo sich der Schrein
der Artemis befand, wurden noch ein Finger der Artemis entdeckt.
Dieser ist in Gips abgeformt worden und soll nun in einer
gemeinsamen Aktion der farbigen Rekonstruktion der Artemis
angepasst werden. Neben Ausführungen zur Farbgebung antiker
Plastik kann man an zwei Beispielen die Herstellung der „Bunten
Götter“ verfolgen.
Dr. Ulrike Koch-Brinkmann, Frankfurt a.M. und
Dipl. Restauratorin Jorun Ruppel, Göttingen
25.1.2012, 18.30 Uhr
1748: Entdeckung von Pompeji: Winckelmann und die
Anfänge der Ausgrabungen
„Seit zwey Jahren sind zu Pompeji mehr Entdeckungen gemacht,
als zwanzig Jahr vorher, weil man izto in der Stadt selbst gräbt,
wo zwey prächtige Wohnungen völlig aufgedeckt liegen ...“ berichtet
Winckelmann in einem Brief aus dem Jahr 1764. In den vom
Vesuv verschütteten Städten gewann man ein authentisches Bild
vom Leben in einer römischen Stadt und seiner Heiligtümer, was
Winckelmann lebendig schilderte.
Prof. Dr. Max Kunze, Berlin/Stendal
15.2.2012, 18.30 Uhr
Der Schrein der Artemis von Pompeji und die
anderen Heiligtümer der Stadt
Bei dem von Winckelmann beschriebenen „kleinen Tempel“
der Artemis handelt es sich um einen Schrein eines Hauses. Als
Winckelmann die Pompeji 1762 besuchte, waren die Reste des
Schreins schon wieder zugeschüttet. Der Vortrag gibt einen Überblick
zu den Heiligtümer der Stadt und anderen religiösen Orten.
Dr. Stephanie-Gerrit Bruer, Stendal
SONNTAGSFÜHRUNGEN IN DER AUSSTELLUNG
18.12.2011, 15.30 Uhr
Führung:
Die Entdeckung der Artemis in Pompeji und die
Ausgrabung ihres Schreins
Dr. Stephanie-Gerrit Bruer
2. Weihnachtsfeiertag: 26.12.2011, 15.30 Uhr
Führung:
Das Lächeln der Artemis
Eine Irritation für Winckelmann?
Dr. Stephanie-Gerrit Bruer
26.2.2011, 15.30 Uhr
Führung:
Der weiße Marmor – Ein Missverständnis des Klassizismus:
Winckelmann und die Farbigkeit der griechischen Plastik
Prof. Dr. Max Kunze
Ausstellungshinweise:
Landesausstellung „Pompeji – Nola – Herculaneum. Katastrophen
am Vesuv“ vom 9.12.2011 bis 8.6. 2012
im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle
Besuchen Sie auch unsere Ausstellung für Kinder:
„Unter dem Vesuv“
Weihnachtsausstellung
6. W E I H N A C H T S A U S S T E L L U N G D E S K I N D E R - U N D E R L E B N I S M U S E U M S S T E N D A L
Mit der mittlerweilen 6. Weihnachtsausstellung präsentiert das Kinder- und Erlebnismuseum Stendal vom 27. November bis 8. Januar ca. 50 Kinderbücher aus der Sammlung der Familie Schmolke aus Heeren. Umrahmt werden die Bücher von Spielzeug und Weihnachtsschmuck, die ebenfalls zu der Sammlung gehören und wie die Bücher aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen. Seit mehr als 10 Jahren sammelt die Familie Schmolke Spielzeug und Kinderbücher vergangener Zeiten. Angefangen hat das Interesse für Kinderbücher bereits in den Kindertagen, da die Oma auf dem Dachboden ein paar alte Kinderbücher hatte. Mittlerweile befinden sich ca. 800 Kinderbücher aus 100 Jahren in der privaten Sammlung. Speziell farbig illustrierte Kinderbücher sind die Leidenschaft der Familie, da gerade sie einen besonderen Liebreiz ausstrahlen und so gar nichts mit unserer heute so stressigen Zeit zu tun haben.
Ein weiteres Highlight der Ausstellung sind 50 Zinnfiguren aus der Zeit um 1900. Hergestellt wurden sie von der berühmten „Zinnfiguren-Fabrik“ der Familie Ernst Heinrichsen aus Nürnberg. Zusammen stellen die Figuren einen Kaufmannszug um 1500 dar.
Ermöglicht wurde dem Kindermuseum die Präsentation dieser Figuren durch die Familie Heese aus Berlin. Sie ist Mitglied der Winckelmann-Gesellschaft und hat die Figuren dem Kinder- und Erlebnismuseum freundlicherweise als Geschenk überlassen.
Vom 1. bis zum 23. Dezember öffnen wir außerdem jeden Tag für Kindergärten und Hortgruppen um 14 Uhr (auf Anmeldung) und für alle anderen Besucher um 15.30 Uhr eine Tür unseres Adventskalenders und lesen aus ihm eine lustige, spannende oder auch besinnliche Geschichte vor. Anschließend haben die Besucher die Möglichkeit, die Weihnachtsausstellung zu besuchen oder in einer Spielecke zu spielen.
Zusätzlich zu der Ausstellung werden folgende Veranstaltungen angeboten:
27. November (15-17 Uhr)
Eröffnung der Ausstellung mit anschließendem Adventskaffee
14. Dezember (17-19 Uhr)
Offener Adventskalender der Stadtgemeinde Stendal mit einer Führung durch die Ausstellung
28. Dezember (17-19 Uhr)
Andere Länder andere Sitten - Weihnachtsbräuche aus aller Welt
Vortrag von Falko Leonhardt
6. Januar (14-16 Uhr)
Familientag
Wer waren die Heiligen drei Könige?
Das Museum hat Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Informationen zur Ausstellung und zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten sie auch telefonisch unter 03931/215226 oder per E-Mail unter: walinda@winckelmann-gesellschaft.de.
Klassizismus
K L A S S I Z I S M U S I N
D E U T S C H L A N D U N D I T A L I E N
Die Sammlung Wangenheim
ehemals Schloss Nöthnitz
Ausstellung Stendal vom 16. Juli bis 20. November 2011
Die Sammlung von Dr. Wolfgang von Wangenheim war bis 2009 in der damaligen „Studienstätte Schloss Nöthnitz e.V. zum Gedenken an Johann Joachim Winckelmann und Reichsgraf Heinrich von Bünau“ ausgestellt. Nun ist es dem Winckelmann-Museum möglich, erstmals einen wesentlichen Teil der bedeutenden Sammlung in Stendal zu zeigen.
Die Sammlung umfasst Ölgemälde und Graphiken zu Themen der Antike und der Renaissance. Gerade in der Renaissancezeit erlebte die Römische Antike eine Wiedergeburt. Auch im Klassizismus des 18. Jahrhunderts wurden die antiken Denkmäler Roms und die zeitgenössischen Ausgrabungen gerne zum Bildgegenstand römischer Künstler.
Präsentiert werden in der Ausstellung Bilder und Nachbildungen von Skulpturen aus dem Rom zur Zeit Winckelmanns. Radierungen mit Ansichten Roms von Vasi und Piranesi sind ebenso vertreten wie kolorierte Kupferstiche von Wandseg-menten und Deckengestaltungen der Stanzen Raffaels. Einige als Radierungen angefertigte Kopien der Fresken der in der Barockzeit ausgegrabenen Villa Negroni werden ebenso vorgestellt wie Bilder von Personen der griechischen Mythologie und weitere bedeutende Kunstwerke der Winckelmann-Zeit.
Der »Katalog zur Ausstellung ist in unserem Shop erhältlich.
B I L D E R D E R W Ü S T E
Malerei von Sabine Kahane
Fotografien von Arie Bar Lev
Israel
Ausstellung Stendal vom 30. April bis 26. Juni 2011
Die Ausstellung „Bilder der Wüste“ vereinigt das Werk zweier israelischer Künstler, die ihre künstlerische Inspiration aus der Wüste Negev, ihrer Wahlheimat, ziehen. Sie, die Malerin Sabine Kahane, taucht mit ihren charakteristischen Acrylmalereien und Zeichnungen nicht nur in die einzigartige Wüstenlandschaft ein, in die stets wechselnden Farben des Lichts und der Formen der Landschaft, sondern verbindet sie in überraschender Weise mit der Geschichte der Negev, die zugleich die Geschichte Israels und des israelischen Volkes ist. In 99 Gemälden reflektiert
sie diese Landschaft und imaginiert spirituelle Geschehnisse, die die Bibel überliefert und die so wieder verlebendigt werden. Ihre Arbeiten werden erstmals in Deutschland gezeigt. Arie Bar Lev hält mit seiner Kamera ebenfalls Farben und Formen der Wüste fest, entlockt seinen Motiven Stimmungen und entdeckt Landschaften, die oft anthropomorphe Formen in seinen Fotografien annehmen.
Es sind sein scharfes Auge und künstlerischer Blick zugleich, die seine Fotographien unverwechselbar machen. Sabine Kahane wurde in einer Künstlerfamilie in Berlin geboren. Ihr Vater, Werner Klemke, war ein bekannter Buch-Designer, Illustrator und Bibliophiler, ihre Mutter eine Malerin. Fasziniert von Museen und Galerien studierte sie an der Kunsthochschule in Berlin. Sie war Schülerin von Orest Werejskij, Jan Tschichold, Arno Mohr und Li Ting-I. Sie arbeitete zunächst in verschiedenen traditionellen grafischen Techniken, Lithographie, Radierung, Aquatinta, Holz und Seide-Siebdruck. 1984 übersiedelte sie mit ihrem Mann Chaim Noll nach Westdeutschland, 1991 nach Rom und schließlich 1995 nach Israel. Seit 1997 wohnt sie in der Negev. Arie Bar Lev ist ein bekannter israelischer Fotograf.
Sein künstlerischer Blick und sein Gefühl für diese besondere Landschaft lassen seine Bilder unverwechselbar werden. Seit 30 Jahren arbeitet er im Sde-Boker Trainingscenter und lehrt Fotografie.
Seine Motive sind der Wüste rund um Sde-Boker und den Stränden
des Tzinflusses entnommen. Bar Lev entwickelte seine fotografischen Fertigkeiten an der „Bazelel“ Kunstakademie in Jerusalem und durch die Zusammenarbeit mit einem Londoner Werbefotografen. Er wurde durch Ausstellungen in Israel und im Ausland bekannt. Seine letzten Fotobände
waren: „Poetry of the Desert“ und „Light of the World”. Begleitet wird
die Ausstellung durch Texte von Chaim Noll, der in einem dem Katalog vorangestellten Essay in das Thema Wüste einführt und die Bilder seiner
Frau Sabine Kahane literarisch begleitet.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 30. April 2011 in Stendal liest der Schriftsteller aus seinem Werk „Die Metapher Wüste. Literarische Annäherung an eine Landschaft.“ und anschließend am 3. Mai in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin.
Winckelmann-Museum, Winckelmannstraße 36-38, 39576 Stendal
www.winckelmann-gesellschaft.de
Öffnungszeiten: Dienstag-bis Sonntag: 10.00–18.00 Uhr
Weitere Stationen der Ausstellung sind:
Hamburg: Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V.,
Messberg 1 (20095 Hamburg)
vom 1. August bis 30. September 2011
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag:
12.00–18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Berlin: Gutshaus Steglitz (12165 Berlin, Schloßstraße 48)
vom 21. Januar bis 26. Februar 2012
Öffnungszeiten: Täglich: 14.00–19.00 Uhr
Katalog:
BILDER DER WÜSTE
Gemälde von Sabine Kahane
und Fotografien von Arie Bar Lev, Israel
Mit einem einführenden Essay und Texten zu den Bildern von Chaim Noll.
Winckelmann-Gesellschaft, Stendal 2011,
174 Seiten mit 150 Farbabbildungen.
ISBN 3-910060-84-6,
35,00 € (in der Ausstellung in
Stendal 24,50 €)
»Hier bestellen ...
Der Katalog „Bilder der Wüste“ vereinigt das Werk zweier israelischer Künstler, die ihre künstlerische Inspiration aus der Wüste Negev, ihrer Wahlheimat, ziehen. Sie, die Malerin Sabine Kahane, taucht mit ihren charakteristischen Acrylmalereien und Zeichnungen nicht nur in die einzigartige Wüstenlandschaft ein, in die stets wechselnden Farben des Lichts und der Formen der Landschaft, sondern verbindet sie in überraschender Weise mit der Geschichte der Negev, die zugleich
die Geschichte Israels und des israelischen Volkes ist. In 99 Gemälden reflektiert sie diese Landschaft und imaginiert spirituelle Geschehnisse, die
die Bibel überliefert und die so wieder verlebendigt werden. Ihre Arbeiten werden erstmals in Deutschland gezeigt. Arie Bar Lev, ein bekannter israelischer Fotograf, hält mit seiner Kamera ebenfalls Farben und Formen der Wüste fest, entlockt seinen Motiven Stimmungen und entdeckt Landschaften, die oft anthropomorphe Formen in seinen Fotografien annehmen. Begleitet wird die Ausstellung durch Texte von Chaim Noll, der in einem dem Katalog vorangestellten Essay in das Thema Wüste einführt und die Bilder seiner Frau Sabine Kahane literarisch begleitet.