Die Laokoon-Gruppe
Forschungen Band 9
Maria Wiggen
Archäologische Rekonstruktionen und künstlerische Ergänzungen
Stendaler Winckelmann-Forschungen, Bd. 9
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2011
324 Seiten mit 154 SW-Abb. und 3 Beilagen
ISBN 3-447-06463-3
(für Mitglieder 35,00 Euro)
Preis: 58,00 Euro
Daktyliotheken
Forschungen Band 8
Helge C. Knüppel
Konzepte einer historischen Publikationsform
Stendaler Winckelmann-Forschungen, Bd. 8
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2009
196 Seiten mit 44 SW-Abb. und 8 Farbtafeln
ISBN 978-3-938646-40-3
(für Mitglieder 20,00 Euro)
Preis: 39,00 Euro
Die Sinnlichkeit des Ideals
Forschungen Band 7
Mathias René Hofter
Zur Begründung von Johann Joachim Winckelmanns Archäologie
Stendaler Winckelmann-Forschungen, Bd. 7
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2008
298 Seiten und 73 Abbildungen.
ISBN 978-3-928646-14-4
(für Mitglieder 20,00 Euro)
Preis: 39,00 Euro
Winckelmanns wissenschaftliche Methodik ist sehr viel mehr, als er selber zugestand, in den kunsttheoretischen und archäologischen Debatten des Barock verwurzelt und seine originelle Leistung lässt sich erst vor diesem Hintergrund ermessen.
So führte ihn die Auseinandersetzung mit italienischen, französischen und englischen Kunstschriftstellern und Antiquaren in den Kontroversen um Antike und Moderne sowie Rationalismus und Sensualismus auf eine eigene Synthese, die sich in der Anwendung auf die antiken Denkmäler als erstaunlich fruchtbar erwies und grundlegende Aspekte ihres Stils, ihrer Typologie und ihrer Ikonographie erschloss.
Winckelmanns ästhetische, utopische und und erotische Ideale markieren hierbei zwar auch die Grenzen, in denen seine Methode befangen bleibt, bilden aber viel mehr noch die Leitbegriffe, die den Zugriff auf die Überlieferung der antiken Kunst erst ermöglichen. Untersucht wird das Spannungsverhältnis von Winckelmanns normativen Voraussetzungen zu seiner Anschauung der Kunst, die Genese seiner Erkenntnisstrategien, ihre Möglichkeiten und Aporien.
INHALTSVERZEICHNIS
VORWORT
EINLEITUNG
I. DIE VORAUSSETZUNG: DIE BESCHREIBUNG DER DRESDNER GEMÄLDEGALERIE UND DIE KUNSTTHEORIE DES BAROCK
Von der Gegenreformation zum Klassizismus: Giovanni Pietro Bellori 22. – Die klassische Doktrin der Académie de peinture et de sculpture 25. - Roland Fréart de Chambray 26. - Die Konferenzen der Académie 27. - Komposition und convenance 28. - Die doppelte Grazie 30. - Die Konferenz über den Laokoon 30. - Die physiognomische Hierarchie 31. - Charles Lebrun über Raffaels „Erzengel Michael“ 34. - Die Krise der klassischen Doktrin: Roger de Piles 37. - Malerei und Skulptur 37. - Die Antike als Ideal der Skulptur 38. - Genie und Kritik 40. - Die Querelle des Anciens et des Modernes und die bildende Kunst 43. - Die sensualistische Herausforderung 44. - Joseph Addison und die Ästhetik des sublime 44. - Kennerschaft als emanzipatorisches Ideal: Jonathan Richardson 46. - Das Kunstwerk als Substitut: Jean-Baptiste Dubos 50. - Die „Beschreibung“ und die französische Kunstkritik 54.
II. DIE ANTIQUARE 69
Sachkunde und Bildhermeneutik: Jacob Spon 69 . - Antike als Allegorie: Giovanni Pietro Bellori 72. - Ikonographie als Bilderrätsel: Lorenz Beger 85. - Die Anfänge der Etruscheria 91. - Filippo Buonarottis Kommentar zu „De Etruria regali“ 91. - Antonio Francesco Gori 94. - Empirie und Klassifikation: Der Comte de Caylus und sein Kreis 97. - Pierre-Jean Mariettes Behandlung der antiken Gemmen 97. – Der „Recueil“ des Comte de Caylus 100 . Paolo Maria Paciaudi und die Entdeckung der griechischen Grabreliefs 105. - Von der Kunstkritik zur Bestandskritik: Die Rombeschreibung des Jonathan Richardson 107.
III. DAS IDEAL: DIE ONTOLOGIE DER KUNST 125
Die Schriften über die Nachahmung 125. - Die Idee der Schönheit und das Ideal 128. - Die inhaltliche Bestimmtheit des Ideals 131. - Allegorien des Eros 132. - Einheit und Ausdruck 151. - Die physiognomische Hierarchie 153. - Der „verneinende Begriff“158 . - Die Architektur 160. - Aitiologie und Teleologie der Kunst 162. Die Morphologie des Schönen in der griechischen Kunst 165. - Nachahmung und Dekadenz 169.
IV. DIE ANSCHAUUNG: DIE VORARBEITEN ZUR „KUNSTGESCHICHTE“ 183
Die Notizen zur Beschreibung der römischen Antiken 183. - Ergänzungen 185.- Ikonographie 186. - Datierung 191. - Kunstkritik und physiognomische Deutung 192 . - Die Beschreibungsentwürfe zu den Statuen des Belvedere 196. - Die Herkulaner Schriften 203. - Die dorische Ordnung 205.
V. DIE HISTORISCHE DARSTELLUNG DER KUNST 215
Die ägyptische Kunst 215. - Von der Kunst der Hetrurer und ihrer Nachbarn 218. - Die bemalten griechischen Vasen 223. - Die römische Kunst 228. - Die historische Darstellung der griechischen Kunst 228. - Der „ältere Stil“ 229. - Der „hohe Stil“ 233. - Der „schöne Stil“: Praxiteles 236. - Die Kunst der Alexanderzeit 238. – Die Kunst der Nachahmer 242. - Das Problem der Reproduktion 244. - Die griechische Kunst unter den Römern 249. -Abschreibungen 250. - Inventar 253. – Dekadenz 257.
SCHLUSS: HISTORIZITÄT UND WISSENSCHAFTLICHKEIT 273
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 281
REGISTER 285
Mythologische Bildthemen in den Häusern Pompejis
Forschungen Band 6
Jürgen Hodske
Die Bedeutung der zentralen Mythenbilder für die Bewohner Pompejis
Stendaler Winckelmann-Forschungen, Bd. 6
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz, Stendal 2007
328 Seiten mit 213 Abb. und 30 Diagrammen, 8 Farbtafeln mit 32 Abb. und 204 SW-Tafeln mit 874 Abb., 1 CD-ROM mit 10 Tabellen.
ISBN 978-3-938646-13-7
(für Mitglieder: 52,50 Euro)
Preis: 75,00 Euro
Inhalt
Einleitung
Zur Forschungsgeschichte
Der archäologische Befund
Verteilung der Bildthemen nach Mythen und Stilen
Verteilung auf Haustypen und Hausgrößen
Verteilung der zentralen Mythenbilder auf Räume
Bildzusammenstellungen
Vergleich der zentralen Mythenbilder aus Pompeji und Herculaneum
Schlussbetrachtung
Conclusions
Beschreibung und Deutung der Bilder
Liste der Bildtafeln
Bildtafeln
Die Anfänge der Archäologie in Folio und Oktav
Forschungen Band 5
Ulrike Steiner
Fremdsprachige Antikenpublikationen und Reiseberichte in deutschen Ausgaben
Stendaler Winckelmann-Forschungen, Bd. 5
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2005
344 Seiten und 318 Abbildungen.
ISBN 3-928646-02-0
(für Mitglieder 24,00 Euro)
Preis: 36,00 Euro
Die Aufklärung bereitete der bürgerlichen Gesellschaft den Weg in die Antike. Sie öffnete die gelehrte Welt der Antiquare und des Adels und machte die antike Vergangenheit zum allgemeinen Kulturgut der gebildeten Stände, bevor die Archäologie als ein – wieder exklusives – wissenschaftliches Fach an den Universitäten institutionalisiert wurde. Wissensdurst und Reiselust lenkten den Blick auf die Überreste des Altertums. Forscherdrang und Prestigestreben führten zur Wiederentdeckung bekannter antiker Stätten und zu neuen sensationellen Funden. Prächtige Stichwerke und zahllose Reiseberichte vermehrten die Informationen in Wort und Bild. Wie dem deutschsprachigen Leser die Rezeption der meist fremdsprachigen Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt möglich war, wie er an der Verbreitung archäologischen Wissens teilhaben konnte, ist Gegenstand der vorliegenden Publikation.
Winckelmanns Studien der antiken griechischen Literatur
Forschungen Band 4
Susanne Kochs
Stendaler Winckelmann-Forschungen, Bd. 4
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2005
152 Seiten und 2 Abbildungen.
ISBN 3-938646-01-2
(für Mitglieder 14,50 Euro)
Preis: 24,00 Euro
Inhalt:
VORWORT 9
EINLEITUNG 11
ERSTER TEIL: Die Situation der griechischen Sprache in Deutschland zur Zeit Winckelmanns 13
ZWEITER TEIL: VORDRESDENER ZEIT 15
I. SCHULAUSBILDUNG 15
II. STUDIENZEIT 19
III. DAS KONREKTORAT IN SEEHAUSEN 21
DRITTER TEIL: NÖTHNITZ UND DRESDEN 37
I. WINCKELMANN ALS BIBLIOTHEKAR DES GRAFEN HEINRICH VON BÜNAU IN NÖTHNITZ 37
II. DRESDEN 39
III. WINCKELMANNS UMGANG MIT GRIECHISCHER LITERATUR 40
IV. ZUSAMMENFASSUNG 66
VIERTER TEIL: ROM 75
I. VON DRESDEN NACH ROM
II. 1755
III. 1756 UND ÜBERGANG ZU 1757
IV. 1757
V. 1758/1759
VI. 1760-1762
Die Geschichte der Kunst des Alterthums 83 - Die zweite Reise nach Neapel und das .Sendschreiben von den Herculanischen Entdeckungen. (1762) 85
VII. 1763/1764
Abhandlung von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen in der Kunst und dem Unterricht in derselben 86 - Bemühungen um den Ankauf griechischer Textausgaben 86 - Nachrichten von den neuesten Herculanischen Entdeckungen 87 - Der erneute Plan einer Griechenlandreise 87 - Versuch einer Allegorie 87
VIII. 1765/1766
Die Monumenti antichi inediti 88 - Anmerkungen über die Geschichte der Kunst 88
IX. 1767/1768
Schriftstellerische Arbeit 89 - Die vierte Reise nach Neapel 90 - Die Reise nach Deutschland 90
FÜNFTER TEIL: VERZEICHNIS DER GRIECHISCHEN SCHRIFTSTELLER UND DER VERWENDETEN EDITIONEN 97
SECHSTER TEIL: LITERATURVERZEICHNIS
I. WERKE, BRIEFE UND NACHLAß WINCKELMANNS 135
II. SEKUNDÄRLITERATUR 136
III. KATALOGE 142
SIEBENTER TEIL: ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 143
ACHTER TEIL: STICHWORTREGISTER 146
Die ‘Monumentalisierung’ der Antike
Forschungen Band 3
Henning Wrede
Stendaler Winckelmann-Forschungen, Bd. 3
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2004
64 Seiten und 40 Tafeln.
ISBN 3-910060-58-7
VERGRIFFEN !!!
(für Mitglieder 14,50 Euro)
Preis: 24,00 Euro
Inhalt
Vorwort
Einleitung
I. Eine Zeit geringen Fortschritts in der Feldarchäologie und den Sammlungen
II. Die ‘Monumentalisierung der Antike’ um 1700
A. Die ‘Monumentalisierung der Antike’ im Text
1. Die antiquarischen Schriften um 1700 in Holland
2. Antiquarische Literatur und holländischer Klassizismus um 1700
3. Das früharchäologische Schrifttum in Rom, Frankreich und Mitteleuropa um 1700
B. Die ‘Monumentalisierung der Antike’ im Bild
1. Die verbildlichte Rechtfertigung der Antiquare: M. A. V. N, Antiquitates Romanorum
2. Das antiquarische Antike-Konstrukt des Jan Goeree
a. Imaginisierte Museen antiker Ikonographie im Thesaurus des Gronovius
b. Das goldene Rom als Amsterdamer Pasticcio im Thesaurus des Graevius
Untersuchungen zu Winckelmanns Exzerptheften
Forschungen Band 2
Élisabeth Décultot
Ein Beitrag zur Genealogie der Kunstgeschichte im 18. Jahrhundert
Stendaler Winckelmann-Forschungen, Bd. 2
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2004
VIII, 208 Seiten mit 8 Abbildungen.
ISBN 3-910060-57-9
VERGRIFFEN !!!
(für Mitglieder 14,50 Euro)
Preis: 24,00 Euro
INHALTSVERZEICHNIS
DER MYTHOS WINCKELMANN. EINLEITUNG
Winckelmanns Exzerpthefte. Zur Grundlage der vorliegenden Untersuchung — Wie und wozu studiert man Exzerpthefte? Ein Plädoyer
ERSTER TEIL. DER KULT UM DAS BUCH
1. KAPITEL. LESEN ALS SCHREIBEN ÜBER SICH SELBST
Winckelmann und seine zwei Arten des Umgangs mit Büchern — Vom Sinn des Exzerpierens — Die deutschen Bibliotheken zur Zeit der Aufklärung — Winckelmann und die Bibliotheken. Wandel im Umgang mit Gedrucktem — Die Pilgerfahrt zum Buch — Der Aufbruch nach Rom im Jahr 1755 — Der Bruch von Nöthnitz — Erste Zweifel am Wert der Buches. Die »Reichshistorie« des Grafen Bünau und Franckes Katalog
2. KAPITEL. LESEN, ABSCHREIBEN, SCHREIBEN
Auch das Lesen will gelernt sein — Zur Geschichte des Exzerpierens in der Neuzeit — War Winckelmann als Exzerptor ein Neuerer? — Abschreiben — Schreiben — Das unvollendete Werk — Lesen lernen mit Montaigne — Die Kunst des Zitierens — Die lange Kette des Exzerpierens — Die Kunst des Exzerptes und ihre Bedeutung für die wissenschaftliche Entwicklung Winckelmanns
3. KAPITEL. VOM POLYHISTOR ZUM SCHRIFTSTELLER
Winckelmann als Polyhistor — Das Vorbild der Historia litteraria — Die Suche nach der Beredsamkeit. Die moderne Literatur als Schule des Schreibens — Ein neues intellektuelles Modell — Die Aufnahme der »Geschichte der Kunst« in Frankreich und Deutschland
ZWEITER TEIL. ANTIKE UND MODERNE ALS FUNDAMENTALES GEGENSATZPAAR
1. KAPITEL. WINCKELMANN ALS LESER DER »QUERELLE DES ANCIENS ET DES MODERNES«: EIN KONSEQUENTER PARTEIGÄNGER DER ALTEN?
Winckelmanns Lektüre der »Querelle des Anciens et des Modernes« — Strukturvergleich zwischen dem ersten Werk und der »Querelle«: die »Gedancken« und ihre Fortsetzungen von 1756 — Kunstbetrachtung zwischen Geschichte und Norm. Winckelmanns Lesefrüchte und die Struktur der »Gedancken«
2. KAPITEL. WAS HEIßT NACHAHMEN?
Malen, schreiben — Nachahmung in Winckelmanns handgeschriebener Bibliothek — Von der Bibliothek zum Text: Entstehung einer neo-klassischen Ästhetik der Nachahmung — Nachahmung zwischen dem Rückgriff auf die Ursprünge und der Suche nach Originalität — Lob des Kunst-Rezipienten
DRITTER TEIL. WARUM GRIECHENLAND?
1. KAPITEL. DER STAND DER DINGE. GRIECHENLAND IN DER WISSENSCHAFT ZU BEGINN DES 18. JAHRHUNDERTS
Die Suche nach dem Ursprung — Der Niedergang der griechischen Studien in Deutschland — Griechenland als Gegenstand der europäischen Historiographie am Beginn des 18. Jahrhunderts — Die Auffassung von der griechischen Kunst — Winckelmanns Griechenlandbild: Bausteine einer archäologischen Untersuchung — Griechische und römische Kunst in der »Geschichte der Kunst« — England und die griechischen Ursprünge — Eine griechische Utopie statt einer Griechenlandreise
2. KAPITEL. DIE KONSTRUKTION EINER GRIECHISCHEN NATION
Woraus besteht Identität? — Die »Gesetze« Montesquieus — Die griechische Natur — Politischer oder klimatischer Determinismus? — Die Klimatheorie. Winckelmann und Du Bos, oder: Wie man einen Autor gegen sich selbst wendet — Das griechische Geblüt — Entwürfe zu einer Ethnographie der Kunst. Die »Geschichte der Kunst« zwischen vertikaler und horizontaler Ordnung der Kulturen — Die griechische Autarkie — Vertikale gegen horizontale Ethnographie: Winckelmann, Caylus und Mariette — Die Kritik Herders
3. KAPITEL. DIE METAMORPHOSEN DER GRIECHISCHEN FREIHEIT
Griechische Freiheit und englische Freiheit — Die modernen Erscheinungsformen der Antinomie Freiheit-Tyrannei — Der ästhetische Ausdruck eines politischen Gegensatzes: griechische Kunst-barocke Kunst — Frankreich und Griechenland — Land der Griechen, Land der Deutschen — Die Mehrdeutigkeiten des griechischen Vorbildes
VIERTER TEIL. KUNST ALS GEGENSTAND DER GESCHICHTE
1. KAPITEL. WINCKELMANN ALS NATURFORSCHER. DIE NATURGESCHICHTE UND DIE GEBURT DER KUNSTGESCHICHTE
Kunst und Naturwissenschaft in der Ordnung des Wissens — Von der Naturgeschichte zum Kuriositätenkabinett — Die etymologische Ordnung der Natur. Die Naturgeschichte in der literarischen Tradition — Winckelmanns Auffassung der Naturwissenschaften — Von der Naturgeschichte zur Kunstgeschichte — Was heißt sehen? Die Naturgeschichte und die Erforschung des Auges
2. KAPITEL. DER TEXT UND DER KUNSTGEGENSTAND. WINCKELMANN ZWISCHEN PHILOLOGIE UND ARCHÄOLOGIE
Die antiquarische Konvention — Lesen versus sehen — Variationen über einen antiquarischen Topos — Winckelmann und Caylus. Grenzen und Überschreitung des antiquarischen Paradigmas — Eine Antike lesen, einen Text lesen. Das philologische Erbe der Archäologie — Die restaurierten Statuen. Hermeneutik des Textes und Hermeneutik des Gegenstands — Bild und Text. Die Frage der Illustrationen — Die Kunst im Blick des Philologen — Die Wirkung der Rezeption
3. KAPITEL. DER WEG DES HISTORIKERS
Erste Etappe. Das Vorbild der Reichshistorie — Die griechische historia — Die Wahl der Worte. »Geschichte« gegen »Historie« — Die Universalgeschichte und die »Querelle des Anciens et des Modernes« — Die Wahl der Kulturgeschichte — Die Reiseberichte
4. KAPITEL. WIE DIE KUNST ZUM GEGENSTAND EINER GESCHICHTE WIRD
Zwei Modelle im Widerstreit: Die Künstlerviten und die antiquarischen Studien — Die Notwendigkeit der Kunstgeschichte — Voltaire als Vorbild — Kunst und Geschichte: Analyse einer Spannung — Herder und Winckelmanns »Geschichtsphilosophie« — Der Stil der Geschichte — Wo man wieder auf die »Historie« trifft — Wer darf über Kunst und Antike reden? Der Streit der Generalisten und der Spezialisten — Das Pferd des Marc Aurel
SCHLUß. DIE DIALEKTIK VON KOPIE UND ORIGINALITÄT
Winckelmann und die Erfindung des Vokabulars der deutschen Klassik — Zwischen den europäischen Klassizismen
ANHANG. WIE GELANGTEN WINCKELMANNS PAPIERE NACH PARIS? BEMERKUNGEN ZUR GESCHICHTE SEINES NACHLASSES
Antike in Bildern
Forschungen Band 1
Volker Heenes
Illustrationen in antiquarischen Werken des 16. und 17. Jahrhunderts
Stendaler Winckelmann-Forschungen, Bd. 1
Hrsg. von Max Kunze
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2003
216 Seiten mit 159 Abbildungen.
ISBN 3-910060-55-2
VERGRIFFEN !!!
(für Mitglieder 13,00 Euro)
Preis: 19,50 Euro