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Faust-Einladung
PROGRAMM


Freitag, den 11. Dezember 2009

Aula des Winckelmann-Gymnasiums (Westwall 26)

20.00 Uhr
Dr. Franco Farina:
„Endpunkt Triest. Leiden und Tod von Johann Joachim Winckelmann.“
Drama in 12 Stationen in einer szenischen Lesung mit Schauspielern des Theaters der Altmark


Sonnabend, den 12. Dezember 2009

10.00 Uhr Gedenken am Winckelmann-Denkmal

Aula des Winckelmann Gymnasiums

10.30 Uhr
Festvortrag
Prof. Dr. Jürgen Dummer, Berlin
„Arthur Schulz und die Winckelmann-Forschung seiner Zeit“

Verleihung der Winckelmann-Medaille der Stadt Stendal

Kaffee-Pause

12.00 Uhr Mitgliederversammlung


Mittagspause


Winckelmann-Museum

Ab 16.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung „Die Etrusker – Die Entdeckung ihrer Kunst seit Winckelmann“ mit Prof. Dr. Max Kunze, Dr. Axel Rügler und Dr. Stephanie-Gerrit Bruer


Winckelmann-Museum

20.00 Uhr
Geselliges Beisammensein in den Räumen des Winckelmann-Museums
(Kostenbeitrag für das Essen: 7 Euro)


Sonntag, den 13. Dezember 2009

9.00 Uhr
Führungen auf den Spuren Winckelmanns durch die Stadt Stendal (Winckelmann-Denkmal, Mönchkirchhof, Petrikirche, Jakobikirche und Marienkirche) mit Dr. Stephanie-Gerrit Bruer und Gudrun Walinda zu Winckelmann und zur Kunstgeschichte mit Pastor i.R. Karlheinrich Schroedter und Nadine Prescher

anschließend Mittagessen in der Schnitzelei


»Kolloquium am Freitag, den 11. Dezember 2009

Bereits am Freitag, den 11. Dezember von 10.00 bis 16.00 Uhr in der Aula des Winckelmann-Gymnasiums findet in Zusammenarbeit mit dem Winckelmann-Gymnasium und dem Freundeskreis des Gymnasiums ein Kolloquium zur Geschichte des Stendaler Gymnasiums statt, zu dem wir Sie an dieser Stelle herzlich einladen wollen.




Organisatorische Hinweise:
Bitte richten Sie Ihre Anmeldung und Quartierwünsche sowie Ihre Anmeldung
zum Abendessen im Winckelmann-Museum und zur Exkursion
bis zum 30. November 2009 schriftlich an das
Sekretariat der Winckelmann-Gesellschaft
Winckelmannstraße 36-38
D-39576 Stendal
Tel.: 03931/215226 Fax: 03931/215227
e-mail: info@winckelmann-gesellschaft.de

Bankverbindung der Winckelmann-Gesellschaft e.V.
Kreissparkasse Stendal Kt.-Nr. 3010007590 BLZ 81050555
Kolloquium zur Geschichte des Stendaler Gymnasiums 

Kolloquium zur Geschichte des Stendaler Gymnasiums

anlässlich der Jahreshauptversammlung der
Winckelmann-Gesellschaft
am 11. Dezember 2009

in Kooperation mit dem Winckelmann-Gymnasium und dem
Freundeskreis des Winckelmann-Gymnasiums


Tagungsort: Aula des Winckelmann-Gymnasiums (Westwall 26)
Beginn: 10.00 Uhr (s.t.)


Tagesordnung:


10.00 – 10.30 Uhr Begrüßung

10.35 – 10.55 Uhr Wolfgang Lidowicki
Die Winckelmann-Schule von 1963 bis jetzt aus der
Wahrnehmung eines Schülers und jetzigen Lehrers


11.00 – 11.20 Uhr Simone Habendorf
Die Frühzeit der Stendaler Schule


11.25 – 11.45 Uhr Prof. Dr. Christoph Helm
Das Stendaler Gymnasium und die Humboldt-Süvernsche Schulreform


11.50 – 12.00 Uhr Dr. Markus Käfer
Direktor Dr. Ernst Glaser-Gerhard: Ein Leben im Wechsel (1932-1948)


12.05 – 12.25 Uhr Prof. Dr. Max Kunze
Friedrich Haacke und seine Geschichtsbücher


12.30 – 13.05 Uhr StD. Eckhard Punzel
Erinnerung an einige Lehrer

13.10 – 14. Uhr Mittagsessen


14.05 – 14.25 Uhr Prof. Dr. Bernd Luckas
Erinnerung an einige Lehrer


14.30 – 14.50 Uhr Ullrich Naumann
Zwei Stendaler Schüler


14.55 – 15.15 Uhr Agnes Kunze M.A.
Stendaler Schulschriften bei Franzen und Grosse


15.20 Uhr Schlusswort
Faust-Einladung 
Zum Auftakt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der
Winckelmann-Gesellschaft möchten wir Sie und Ihre Freunde für
Donnerstag, den 10. Dezember 2009 um 19.30 Uhr in das
Theater der Altmark einladen.
Prof. Dr. Max Kunze

Um Voranmeldung bis 30. 11. 2009 wird gebeten.
Der Kartenpreis beträgt 19 und 16 Euro.

Tel.: 03931/215226
E-Mail: info@winckelmann-gesellschaft.de



Theater der Altmark
Landestheater Sachsen-Anhalt Nord

Faust
Der Tragödie erster Teil

Johann Wolfgang von Goethe

Faust

Wohl kaum ein Stück, dem die deutsche Sprache mehr „Geflügelte Worte“ verdankt als dem Faust von Goethe.
Offenbar bietet Faust als Person dem deutschen Wesen unendlich Identifikationsmöglichkeiten.

Dass der Mensch jede denkbare Realität auch erschaffen wird, das spielt Goethe erstmals mit allen Konsequenzen durch. Faust erscheint als der drängende, strebende Geist im Dienste der Aufklärung, der der Vernunft und seinem Geist mehr vertraut als Verkündern, Heiligen oder Priestern gleich welcher Religion.

200 Jahre sind seither vergangen. Das Vernunftprojekt ist selbst zum Mythos erstarrt, der Wissenschaftler ist zum Priester geworden – letzte Kontroll- und Deutungsinstanz in einer überaus komplexen Welt. Zwei Seelen
wohnten nur in seiner Brust? Fast möchten wir Faust beneiden um die Transparenz seiner Schizophrenie. Dem, der alles beherrschen wollte, entgleitet das Nächstliegende. Keine Wissenschaft und keine Technik dieser Welt können ihn von der Tragik der menschlichen Existenz befreien.

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