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bis 2. Juli 2006, tägl. 10-18 Uhr
Nahezu unbekannt ist bisher die Antikensammlung der Winckelmann-Gesellschaft und des Winckelmann-Museums, die sich im Geburtshaus des Begründers der Klassischen Archäologie befindet. Die Sammlung umfaßt heute neben wenigen Plastiken vor allem griechische Vasen, Terrakotten, Bronzen und Gebrauchsgegenstände verschiedener Gattungen sowie Münzen.

Den Grundstock der Sammlung legte Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts der Schriftsteller Heinrich Alexander Stoll, der seine kleine Antikensammlung der Gesellschaft testamentarisch übereignete.

Dazu gehörten ein römischer Sarkophag und ein Sarkophagfragment mit Inschrift sowie griechische Vasen, aber auch Lampen und eine beachtliche Sammlung griechischer und römischer Münzen. Die Stendaler Antikensammlung erhielt in der Folgezeit stetig durch weitere Schenkungen von Mitgliedern der Winckelmann-Gesellschaft Zuwachs, so z.B. durch die Sammlung Wiethölter, der wir das schöne Menander-Porträt verdanken. Ergänzt wurde sie auch durch den Ankauf von Vasen, Terrakotten und Bronzen aus dem Antiken-Kabinett Gackstätter Frankfurt, a.M. Schließlich ergänzt die Antikensammlung noch eine kleine Gipsabgußsammlung, die einen schönen Querschnitt durch die griechische und römische Kunstgeschichte erlaubt darzustellen.

Der Katalog zur Ausstellung (112 Seiten mit 243 Farb- und 89 Schwarzweißabbildungen) ist zum Preis von 12,50 Euro im Museumsshop erhältlich.
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